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Preissteigerung: Unterschiede zwischen Häusern und Wohnungen

„Die Preise für Wohnimmobilien unterscheiden sich nicht nur von Region zu Region, sondern auch von Immobilientyp zu Immobilientyp“, erklärt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. Zur Verdeutlichung des aktuellen Trends ziehen wir die Entwicklung der Preise in drei westlichen Metropolregionen Deutschlands heran.“ Insgesamt müssen nach einer Auswertung der Daten aus der Trendanalyse Käufer fast überall in Deutschland von Quartal zu Quartal etwas mehr ausgeben. Dabei fällt auf, dass die Preiskurve für Häuser im dritten Quartal 2017 abflacht.

In Düsseldorf sind die Preise für Immobilieneigentum insgesamt vergleichsweise hoch. Besonders für Wohnungen werden immer höhere Kaufpreise gezahlt. Auffällig ist, dass die Preise für Häuser deutlich langsamer steigen als für Wohnungen. So liegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser im dritten Quartal mit plus 0,43 Prozent bzw. plus ein Euro pro Quadratmeter nur geringfügig höher als im Quartal zuvor. Wohnungen kosten dagegen 2,58 Prozent bzw. rund 100 Euro pro Quadratmeter mehr.

Köln ist das Beispiel dafür, dass Hauspreise auch sinken können. In der Rheinmetropole steigen im Vergleich zum vorigen Quartal die Preise für Eigentumswohnungen um 2,22 Prozent, während sie für Ein- und Zweifamilienhäuser zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren mit minus 0,51 Prozent leicht sinken. Im Jahresvergleich fällt die unterschiedliche Preisentwicklung deutlicher aus: Wohnungen kosten 13,49 Prozent mehr, Häuser 9,28 Prozent.

Auch in Dortmund steigen die Wohnungspreise mit 3,55 Prozent deutlicher als die Hauspreise – diese gehen lediglich um 0,48 Prozent nach oben. Noch bleibt die Metropolregion die einzige, in der Eigentumswohnungen günstiger sind als Ein- und Zweifamilienhäuser – aber der Abstand schrumpft.

In Heidelberg sind die Angebotspreise für Wohnungen laut immowelt.de im Jahr 2017 je nach Größe seit Oktober nicht weiter gestiegen bzw. gesunken und für Häuser über das ganze Jahr gesehen nahezu konstant geblieben.


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