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Reichtum: Immobilien fördern den Vermögensaufbau

„Das Vermögen ist ungleich verteilt – überall“, stellt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg, fest. Das Vermögen der ganzen Welt wuchs nach Auskunft von Credit Suisse im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 280 Billionen Dollar. Das war die schnellste Vermögensbildung seit 2012. Das wohlhabendste ein Prozent der Weltbevölkerung besitzt jetzt mehr als die Hälfte des weltweiten Reichtums, nämlich 50,1 Prozent. Im Jahr 2001 waren es noch 45,5 Prozent.

Mehr als die Hälfte des neuen Reichtums in Höhe von 16,7 Billionen Dollar entfiel auf die USA, die somit weiterhin das Land der Millionäre sind. Dort besitzen 15,3 Millionen Menschen ein Vermögen von mindestens eine Million Dollar. Japan folgt mit 2,7 Millionen, Großbritannien mit 2,2 Millionen Millionären.

Frankreich, Italien und Spanien haben eine ausgeglichenere Vermögensverteilung als Deutschland und Österreich. In Deutschland sind die Privatvermögen sehr ungleich verteilt. Insgesamt besitzen laut Untersuchung der Hans Böckler Stiftung die wohlhabendsten zehn Prozent der Haushalte zusammen etwa 60 Prozent des Gesamtvermögens. Die unteren 20 Prozent besitzen gar kein Vermögen. Wer ein Vermögen von mehr als 722.000 Euro besitzt, gehört in Deutschland zu den oberen fünf Prozent. Zum Vermögen zählen Immobilien, Unternehmen, Schmuck, Autos, Wertpapiere und Aktien. Laut Bundesbank besitzt der Durchschnittsdeutsche 214.500 Euro.

In vielen europäischen Ländern verfügen die Einwohner über deutlich mehr Vermögen als in Deutschland. Der Hauptgrund für das schlechte Abschneiden Deutschlands ist der geringe Immobilienbesitz. Mehr als die Hälfte des Vermögens in der Eurozone besteht aus Immobilien. Während Deutschland ein Land der Mieter ist, besitzen beispielsweise in Ländern wie Spanien mehr als 80 Prozent der Haushalte ein Haus oder eine Wohnung, in Deutschland sind es weniger als 50 Prozent.


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