Immobilien Blog für Heidelberg und die Region

Zurück

Das Eigenheim – trotz hoher Preise beliebteste Wohnform

„Wir erleben seit rund fünf Jahren einen sogenannten Verkäufermarkt, in dem die Verkäufer gegenüber den Käufern die stärkere Position haben“, erklärt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. Dennoch ist das Eigenheim auch in Zeiten steigender Immobilien- und Grundstückspreise weiterhin sehr beliebt. Um sich Immobilieneigentum leisten zu können, wären viele sogar bereit, auf Konsum zu verzichten. Eine Studie von immowelt.de ergab jedoch, dass sich 41 Prozent der Erwerber gar nicht einschränken müssen. Sie verfügen weiterhin über genug Geld für Urlaubsreisen, Auto, Hobbys oder Restaurantbesuche. 15 Prozent schränken sich in den ersten drei Jahren ein. 31 Prozent der Erwerber sind bereit, über einen längeren Zeitraum von mehr als drei Jahren ihre Konsumausgaben zu mindern.

Unter allen Anschaffungen hat das Eigenheim einen sehr hohen Stellenwert. 75 Prozent der Deutschen sehen die selbstgenutzte Immobilie als sichere Altersvorsorge. Das geht aus dem aktuellen TNS Trendindikator 2017 hervor. Für knapp zwei Drittel der Befragten ist eine eigene Immobilie die beste Vorsorgeform. Von denen, die bereits ein Eigenheim besitzen, sagen das sogar 83 Prozent.

Viele Immobilienkäufer schätzen es, dass die selbstgenutzte Immobilie mehrere Vorteile gleichzeitig bietet. Dazu zählen die größeren Gestaltungsmöglichkeiten und mehr Freiheiten gegenüber dem Wohnen zur Miete. Für die Immobilieneigentümer entspricht der Abtrag der Hypothek einer Investition in die Zukunft. Auch das leidige Thema Mieterhöhung ist mit dem Immobilienkauf vom Tisch. Die Höhe des monatlichen Abtrags ist meistens auf viele Jahre festgelegt, während gleichzeitig der Wert des Hauses steigt.

„Gut beraten ist, wer die Finanzierung auf den Rentenbeginn abstimmt. Dann ist die Immobilie im Alter bezahlt und der Eigentümer wohnt mietfrei oder erwirtschaftet unter Umständen sogar Miete, wenn er Teile des Hauses vermietet“, empfiehlt Michael Fehr. 


Über den Autor